Unsere Erzieher*innen

Laura

 Ich bin Laura und vor 30 Jahren in Bielefeld geboren und aufgewachsen. Nun lebe ich mit meinen zwei Töchtern, meinem Freund und unserer Hündin, naturverbunden in Hohenbüssow.
Studiert habe ich in Halle Saale Grundschullehramt und am meisten begeistert hat mich immer das Spielen, Fantasieren, die Bewegung und das Singen mit Kindern. Während meines Studiums habe ich in die Erlebnispädagogik reingeschnuppert und als Capoeiratrainerin mit Kindern zwischen 3 und 12 Jahren gearbeitet. Danach habe ich noch eine Ausbildung zur Zirkustrainerin gemacht.

Am meisten Freude bereitet es mir, gemeinsam mit den Kindern die Natur und Umgebung jeden Tag neu zu entdecken.

Susanne Rörbäk
(Leitung)

Ich bin Susanne, wurde vor 40 Jahren hier in der Region geboren und bin hier aufgewachsen. Nach meiner ersten Ausbildung zur Ergotherapeutin verschlug es mich für einige Jahre nach Schleswig-Holstein, wo ich mich seit ich Mutter geworden bin, intensiv im pädagogischen Bereich fortgebildet und als Leitung eines Waldkindergartens gearbeitet habe. Mittlerweile bin ich Mutter von vier tollen Kindern, Erzieherin, NaturSpielpädagogin(FH Kiel), wohne seit einigen Jahren wieder im schönen M-V und darf den Wawiki seit der Gründung leiten und begleiten.
Ich liebe die direkte Arbeit mit den Kindern, die ich situativ, bedürfnisorientiert und so lebenspraktisch wie möglich gestalte. Die Leitung und Organisation des Wawiki ist mir ebenfalls eine Herzensangelegenheit und ich freue mich über die Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten die ich hier habe.

Lisa Timm- in Elternzeit

Mein Name ist Lisa und ich bin 1987 in Neubrandenburg geboren. Nach ganz vielen Umzügen durch die Lande, lebe ich nun mit meiner kleinen Familie an der Tollense.
Nachdem ich früh zum erstem Mal Mutter wurde holte ich mein Abitur an der Abendschule nach und studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin.
Zurück in Neubrandenburg absolvierte ich eine Ausbildung zur Heilerzieherin und gründete parallel eine Selbsthilfegruppe für ganz besondere Kinder. Als Einzelfallhelferin und Integrationshelferin arbeitete ich dann mit Autisten zusammen.

Am meisten gefällt mir, jeden Tag mit den Kindern die Natur zu fühlen, riechen, schmecken und zu hören.

Malwine Rode

Ich bin Malwine und 32 Jahre jung. Aufgewachsen bin ich östlich von Berlin an der Pferderennbahn in Hoppegarten in ländlicher Idylle.
Meine Freude am Spielen und im Beisammensein mit Kindern habe ich schon frühzeitig entdeckt und so habe ich in Rostock ein duales Studium der Kindheitspädagogik durchlaufen.
Im Anschluss war ich mit meinem Mann 2 Jahre auf Weltreise und kam mit unserer 1. Tochter im Bauch in seine Heimat – das Tollensetal – zurück. In Golchen sind wir, inzwischen zu 4. sesshaft geworden und machen es uns heimelig.
Ich verbringe meine Zeit sehr gern im Garten und draußen an der frischen Luft und um mir noch etwas Handwerkszeug anzueignen, habe ich während meiner Elternzeit nebenbei noch eine naturpädagogische Ausbildung gemacht.
Lebensfreude mit Kindern zu teilen, mit allen Sinnen Natur zu erleben, zu begreifen und zum nachhaltigen Denken anzuregen, sind mir im Alltag und in meiner pädagogischen Arbeit wichtig.

Das Konzept

Kinder in einem Waldkindergarten:

  • erleben die Natur und den Umgang mit ihr selbst intensiv
  • nehmen die Natur unmittelbar mit allen Sinnen wahr
  • können ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben
  • sind gesundheitlich stabiler, da der lange Aufenthalt im Freien das Immunsystem stärkt und Fettleibigkeit vorbeugt
  • haben weniger Unfälle, da die Bewegung in unwegsamen Gelände den Bewegungsapparat schult, ein gutes Körpergefühl und die Feinmotorik unterstützt
  • sind weniger lärm- und damit auch weniger stressbelastet als in geschlossenen Räumen
  • fördern sowohl ihre Phantasie und Kreativität als auch ihre Sprachentwicklung durch das Spielen mit natürlichen Materialien
  • erleben sich handelnd und erleben die direkten Auswirkungen ihres Handeln in realen Situationen
  • bekommen das Gefühl, gebraucht zu werden und lernen Verantwortung zu übernehmen
  • mit Förderbedarf und Migrationshintergrund können individueller auf ihrem Lernweg begleitet werden

Weitere regionale Bedeutung, Innovation und Modellhaftigkeit des Projektes:

  • Schaffung einer Alternative zu konventionellen Kindergärten und Stärkung des Betreuungsangebotes für Kinder in der Region = Aufwertung der Region für Familien
  • Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Schaffung eines sozialen Netzwerkes durch die stärkere Einbindung der Eltern (im Unterschied zu Regelkindergärten)
  • Vernetzung von Projekten in der Region
  • Eine nachhaltige Basis für die Naturverbundenheit der Kinder schaffen
  • Kindern eine Basis für Gesundheit und Stressbewältigung geben
  • Wirtschaftliche Stärkung des Standortes Dorfgemeinschaft Golchen durch erhöhten Publikumsverkehr